Am Samstag paddeln die weltbesten Kanuten in zwölf Finals um das Wedau-Gold

von Redaktion

Am Samstag um 11:30 Uhr geht es am zweiten Wettkampftag um die ersten Goldmedaillen beim ICF Canoe Sprint Worldcup auf der Regattabahn Duisburg. Die Topstars des Deutschen Kanu-Verbands haben gleich mehrere Chancen auf Medaillen gegen die internationale Konkurrenz aus 65 Nationen. Insgesamt zwölf Finals stehen auf dem Programm am Samstag. Der Eintritt ist frei.

Zum Auftakt am Freitag schuf die Flotte des DKV die Voraussetzung für einen goldenen Start in den Juni. Am Eröffnungstag in Duisburg schickte der Deutsche Kanu-Verband ein Großaufgebot mit insgesamt 26 Booten in die Rennen über 200, 500 und 1.000m. Dabei konnten sich bei strahlendem Sonnenschein an der Wedau-Bahn zehn Boote direkt für die Finalrennen am Samstag und Sonntag qualifizieren.

Zudem wahrten sich 13 weitere Boote ihre Chance, um über die Semi-Finals in die Endläufe zu kommen. Sportdirektor Dr. Jens Kahl mischte wieder einmal das deutsche Team mit zehn Medaillengewinnern der Olympischen Spiele von Rio, aber auch zahlreichen Nationalmannschaftsdebutanten. Sinnbildlich für diesen Mix steht das Boot mit Olympiasieger Max Hoff und dem 19-jährigen Shooting-Star Jakob Schopf aus Berlin, die ihr mit zwei Längen Abstand ihr Rennen im Zweier-Kajak über 1.000m gewannen.

„Die Leistungen des gesamten Team waren souverän“, meinte DKV-Sportdirektor Dr. Jens Kahl nach dem ersten Tag. „Die Zweier-Boot haben viel Spaß gemacht und auch, dass es eine positive Entwicklung zum ersten Weltcup in Posen gibt. Neben den ganzen hervorragenden Siegleistungen habe ich mich über den Frauen-Zweier gefreut, der ins Finale gepaddelt und auch über das Rennen von Tamas Gecsoe, der sich mit großen Willen im Zielspurt den Finalplatz gesichert hat.“

Die Rennbedingungen für die Athleten waren hervorragend, sodass internationale Vertreter wieder einmal ins Schwärmen über die Organisation und die Strecke kamen, was DKV-Präsident Thomas Konietzko im Interview noch einmal bestätigte: „Es ist schon ein Ritterschlag ‚Wimbledon des Kanu-Rennsport‘ genannt zu werden. Das sagen viele Funktionäre außerhalb Deutschlands. Also nicht wir haben diesen Begriff geprägt, sondern nehmen das mit einem gewissen Stolz zur Kenntnis. Aber ich glaube, diesen Vergleich haben wir uns wirklich hart erarbeitet und verdient über Jahrzehnte mit der Organisation herausragender Veranstaltungen unter möglichst fairen Bedingungen und deswegen nehmen wir es mit einem gewissen stolz an, dass nicht nur die Offiziellen, sondern auch die Athleten sagen: Das ist für uns das Wimbledon des Kanu-Rennsports“

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